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FV Löchgau II überrascht positiv in Gebersheim - Dritte Mannschaft gewinnt klar in Erligheim

Vor der Begegnung beim noch ungeschlagenen Aufsteiger in Gebersheim hätte FVL Trainer Marco Grausam eine Punkteteilung sicher sofort
unterschrieben. Nach dem Spiel sah es anders aus, denn den hochfavorisierten Gebersheimern gelang erst in der Nachspielzeit der
Ausgleich zum 3:3.

Die Löchgauer gingen mit einer defensiven Einstellung ins Spiel und fuhren damit ganz gut. Obwohl Gebersheim überlegen war,
kamen sie zu keinen klaren Torchancen und es sah nach einem 0:0 zur Pause aus. Diesen Plan durchkreuzte jedoch Karim Radhouani dem in der
42.Minute die Führung gelang. Als kurz nach dem Wechsel Alexander Frey zum 2:0 für die Gebersheimer erhöhte, schien alles seinen erwarteten
Gang zu gehen. Löchgau hatte noch einige bange Minuten zu überstehen, ehe Trainer Grausam auf Offensive umstellte. Er brachte Leon Jäger für
Tim Morlok und Felix Heinerich für Tim Blessing, also zwei Angriffsspieler und hatte sofort Erfolg. Jäger gelang in der 77. Minute
der Anschlusstreffer und Cihat Aytac vier Minuten vor dem Ende der Ausgleich. Jäger setzte jedoch noch einen obendrauf und erzielte in der
87. Minute die 2:3 Führung für den FVL. Innerhalb von zehn Minuten hatten die Löchgauer die Partie gedreht und schienen einem Sieg entgegen
zu gehen. Gebersheim warf nochmals alles nach vorne, erzeugte damit großen Druck und kam in der dritten Minute der Nachspielzeit zum
insgesamt gerechten 3.3 Ausgleich durch Björn Wenninger. Die Zuschauer hatten ein packendes Spiel mit allen Höhen und Tiefen gesehen. Für den
FVL wird es darum gehen in Zukunft die Anzahl der Gegentore weiter einzuschränken.

Endlich ihr wahres Gesicht zeigte die dritte Mannschaft der Löchgauer beim 5:2 Sieg in Erligheim. Die frühe Löchgauer Führung
durch Max Stöckle glich Micha Hiller aus. Durch zwei Erligheimer Eigentore und einen Treffer von Liam Hertel führte der FVL zur Pause
bereits 4:1.Nach dem Wechsel verkürzte Andreas Schwarz zunächst, ehe Matthias Düding in der 72.Minute den 5:2 Endstand besorgte.