Herren | 26.01.2017 - 19:00

Simon Herbst ab der Saison 2017/18 zurück auf dem Spielfeld

Nach dem die Sportliche Leitung und Thomas Herbst sich auf eine weitere Zusammenarbeit als Trainer des Herren I Teams des FV Löchgau verständigt hatten, ging es nun darum die Personalgespräche mit den weiteren Mitgliedern des aktuellen Trainerteams anzugehen. An erster Stelle die des Co-Trainers Simon Herbst.

Simon entschied sich nach dem abgelaufenen Spieljahr 2015/16, in der aktuellen Saison nicht mehr aktiv auf dem Spielfeld tätig sein zu wollen. Er entschied sich von nun an, seinen Bruder als Co-Trainer an der Seitenlinie zu unterstützten. Zuvor hatte er das Team als Kapitän zum Titelgewinn in der Landesliga und zum damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga Württemberg geführt.

Eine für den FV Löchgau weitreichende Entscheidung, schließlich verlor man einen sportlichen Leistungsträger und einen der besten Spieler der gesamten Liga. Seit seinem siebzehnten Lebensjahr schnürte er in nahezu jedem Spiel, über 90 Minuten die Schuhe, für das erste Herrenteam seines Heimatvereins. Diese Ära sollte nun einfach zu Ende sein! Grund hierfür waren weder Verletzungen, noch befürchtete Spannungen im Trainer Spieler Verhältnis zu seinem Bruder, der ab sofort das Traineramt des Neuverbandsligisten begleiten sollte. Vielmehr war es eine anstehende zusätzliche Fortbildung im Form eines Masterstudiums, welches ihm es nicht mehr ermöglichen sollte, in vollem Umfang am Trainings und Spielbetrieb teilnehmen zu können.

Die Rolle des Assistenten füllte Simon Herbst mit Bravour und zur voller Zufriedenheit des Vereins und seiner handelnden Personen aus. So stand es außer Frage, das Team-Manager Manuel Rückle und der sportliche Leiter Daniel Brodbeck, ihn auch für die kommende Saison auf dieser Position sehen wollten. Doch leider musste Simon Herbst mitteilen, dass er in der kommenden Saison 2017/18 als Co-Trainer nicht zur Verfügung stehen kann.

„Dem anfänglichen Schock wich die Freude,“ sagt Manuel Rückle, „denn die Entwicklung zeigt, dass es Simon ab Sommer wieder möglich ist, voll ins Mannschaftsstraining einzusteigen. Da suche ich gerne einen neuen Co-Trainer, wenn ich dadurch Simon wieder als Spieler im Trikot des FVL sehen kann!“ Der sportliche Leiter Daniel Brodbeck ergänzt: „Es tat weh und war nicht ganz einfach, Simon im Sommer als Spieler auf und neben dem Feld ersetzen zu müssen. Die Jungs haben das bis jetzt aber super gemacht. Und das werden Sie auch in der Rückrunde weiterhin tun, aber Simon hat eine Präsenz auf dem Platz die unserem Spiel guttut und von der alle, insbesondere auch unsere jungen Spieler, stark profitieren können.“

Zur den neusten Entwicklungen äußert sich noch Co-Trainer Simon Herbst so: „Ich habe in dieser Saison bislang tolle und lehrreiche Erfahrungen als Co-Trainer sammeln können. Die Aufgabe bringt mich sowohl als Sportler wie auch als Person enorm weiter. Mit meinem Bruder als Chef-Trainer, den Spielern und dem gesamten Team beim FVL macht es mir natürlich viel Spaß. Dafür bin ich sehr dankbar. In der kommenden Saison als Spieler zurückzukehren hat verschiedene Gründe – es passt besser zu meinen beruflichen Verpflichtungen und reizt mich sportlich natürlich sehr. Dabei liegt mir besonders die Integration neuer und junger Spieler am Herzen. Der Fokus liegt aber absolut auf den nächsten Wochen und Monaten. Es gilt, die Klasse zu halten. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir dieses Ziel gemeinsam erreichen.“

Für die Verantwortlichen und Trainer Thomas Herbst bedeutet diese Nachricht, sich für diese wichtigen Position Gedanken zu machen, wer geeignet ist diesem Anforderungsprofil genüge zu tun. Dann müssen im Anschluss die entsprechenden Gespräche geführt werden. „Das Amt des Co-Trainers ist eine wichtige Position im Trainerteam. Im Besonderen die Chemie zwischen Trainer und Co-Trainer müssen passen, aber ich denke diese Personalie eilt jetzt nicht wahnsinnig. Ich bin überzeugt das wir hier in naher Zukunft eine für den FV Löchgau passende und gute Lösung finden werden,“ gibt sich Team-Manager Manuel Rückle optimistisch.

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